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An der Fernabrücke

Sie ist mit über 30.000 Fahrzeugen täglich eine der meist befahrenen bayerischen Staatsstraßen und spielt eine tragende Rolle im Verkehr nach Nürnberg und Fürth: die Fernabrücke. Gleichzeitig quert an dieser Stelle die Rothenburger Straße den Hainberg, ein einzigartiges Naturschutzgebiet, sowie in Weikershof auf Fürther Terrain einen ganz besonderen Ort am Fluss.

So findet man am Ufer der strudelnden Rednitz nahe der Stadtgrenze unerwartet Ruhe vom Straßenlärm und nostalgischen Charme an der alten Bibertbahn-Trasse. Wenn man Glück hat, kann man den Kanuten der SGV 1883 beim Slalom zusehen. Und erinnert sich vielleicht an die lange Geschichte der Fernabrücke.

Foto: (c) Stadt Oberasbach
Foto: (c) Ulla Drechsler
Foto: (c) Heimatverein Oberasbach
Foto: (c) Heimatverein Oberasbach
Foto: (c) Heimatverein Oberasbach
Foto: (c) Heimatverein Oberasbach

Stadtgrenze mit langer Geschichte

Lange vor dem ersten Bau einer Brücke über die Rednitz bildete durch den Asbach angeschwemmter Sand eine Furt, über die die Landwirte aus Kreutles, Unter- und Oberasbach ihre Waren zum Nürnberger Markt transportieren konnten. Zunehmender Handelsverkehr auf der Strecke Rothenburg o.d.T. – Nürnberg, der sogenannten "hohen Straß", erforderte allerdings einen ganzjährig befahrbaren Flussübergang. In einer Urkunde des Nürnberger Burggrafen wird eine "Brücke bei Weikershof" erstmals 1269 genannt, 1634 taucht dann die Bezeichnung "die firner Brücken" auf, was den späteren Namen Fernabrücke erklärt.

Problematisch im Lauf der Geschichte waren immer wieder Hochwasser, die erhebliche Schäden an der Brücke verursachten. Eine weitere Belastungsprobe um die Wende zum 20. Jahrhundert war das durch die Ziegellieferungen aus den Ziegeleien des Landkreises (Altenberg, Oberasbach, Leichendorf) verstärkte Verkehrsaufkommen. Ein Neubau aus vernieteten Eisenträgern sorgte 1900 zunächst für Entlastung, bis die Fernabrücke 1945 von der Deutschen Wehrmacht gesprengt wurde. Bis 1955 ersetzten verschiedene Provisorien die alte Fernabrücke, die dann dem Neubau, einer schön geschwungenen Stahlbetonkonstruktion von 70 Metern Länge Platz machen musste. Knapp 60 Jahre trug der Übergang an der Stadtgrenze tagtäglich zahllose Fahrzeuge vom Land in die Stadt und umgekehrt, bis 2014 der südliche Teil instand gesetzt und 2016 das nördliche Bauteil saniert werden musste.

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