Sprungziele

Brutschutz im Naturschutzgebiet Hainberg

  • Nachhaltigkeit, Umwelt & Klima
Kleiner braunweißer Vogel im Gras
Die Heidelerche zählt zu den geschützten Vogelarten, die jetzt am Hainberg brüten.

Seit 1.4. und noch bis 30.6. gilt am Hainberg wieder die Brutschutzzeit. In diesen Monaten ist das Verlassen der befestigten Wege in der weiter gefassten Brutschutzzone strikt untersagt. Diese Maßnahme ergänzt den Schutz der ganzjährig geschützten Kernzone und soll sicherstellen, dass die heimische Vogelwelt bei der Aufzucht ihres Nachwuchses nicht gestört wird.

Besonders am Boden brütende Vogelarten benötigen nun viel Ruhe und Schutz. Ein Beispiel ist die Heidelerche, die in Bayern als stark gefährdet gilt und ihre Nester gut getarnt im lichten Gras anlegt. Genau diese Tarnung birgt die Gefahr, dass Nester leicht übersehen werden. Werden die Vögel zu oft aufgeschreckt, kühlen ihre Eier aus und der Bruterfolg ist dahin. Aus diesem Grund ist es so wichtig, auf den Wegen zu bleiben und Hunde – unabhängig von der Brutschutzzeit – anzuleinen.

Diese Regelungen wirken sich auch auf beliebte Bereiche innerhalb des Naturschutzgebietes aus, wie etwa den idyllisch gelegenen Weiher. Er grenzt im Norden direkt an die Kernzone an und liegt ansonsten vollständig innerhalb der Brutschutzzone. Da dorthin kein befestigter Weg führt, ist ein Abstecher ans Wasser von April bis Juni leider nicht möglich, ohne gegen das geltende Wegegebot zu verstoßen. Die bestehenden Trampelpfade gelten nicht als befestigte Wege und dürfen nur außerhalb der dreimonatigen Schutzzeit genutzt werden. Die Vorgaben rund um den Weiher sind zwar nicht neu, rücken aber durch eine Veränderung im Gebiet stärker in den Fokus. 

Im November 2025 wurden zwei Wege, die nah am Weiher verliefen, zum Schutz wertvoller Biotopbäume und zur Sicherheit aller Besucher zurückgebaut. Rücksichtsvolles Verhalten trägt dazu bei, dass Erholungsspaziergänge mit dem Naturschutz im Einklang stehen und die Artenvielfalt erhalten bleibt. Heidelerche, Grünspecht, Singdrossel, Rotkehlchen und Pirol oder Insekten wie die Sandbiene und die Blaufügelige Ödlandschrecke danken herzlich.

Alle Nachrichten

De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

Wenn Sie uns eine De-Mail an die oben angegebene Adresse senden möchten, benötigen Sie selbst eine De-Mail-Adresse, die Sie bei den staatlich zugelassenen De-Mail-Anbietern erhalten.

Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.