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Ein Dankeschön für die Aktivposten unserer Stadtgesellschaft

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Die Stadt Oberasbach hatte zum 1. Ehrenamtsabend am 10. Oktober in die ehemalige Carrera World eingeladen, und rund 250 Vertreter von Vereinen, Verbänden, Freiwilliger Feuerwehr, Kirchen und sonstigen Institutionen waren gekommen. In diesem Rahmen wurden auch vier Bürgermedaillen verliehen.

„Dieser Abend ist als Dankeschön gedacht für die Aktivposten unserer bunten, vielfältigen Stadt, für den Schatz unserer Stadtgesellschaft, die Ehrenamtlichen!“ Mit diesen Worten hieß Zweiter Bürgermeister Norbert Schikora in Vertretung der kurzfristig verhinderten Ersten Bürgermeisterin Birgit Huber die Gäste willkommen. Adelheid Seifert, zweite Stellvertretende des Landrats, überbrachte Grüße von Bernd Obst: „Ich bin überwältigt, hier so viel ehrenamtliches Engagement versammelt zu sehen. Bitte bleiben Sie bei der Stange und motivieren Sie weitere, die Gesellschaft braucht Sie!“

Herzstück des Abends war die Verleihung der Oberasbacher Bürgermedaille an Renate Eisen, Heinrich Honal, Arnold Lehmann und Hermann Rottler. Die nach der Ehrenbürgerwürde höchste Auszeichnung unserer Stadt wird seit 2007 auf Beschluss des Ältestenrates des Stadtrates in unregelmäßigen Abständen verliehen, zuletzt beim Stadtfestempfang im April. Norbert Schikora überreichte als Laudator die Urkunden und Medaillen, Heinrich Honal konnte er hierbei auch nachträglich noch zum 101. Geburtstag gratulieren. Alle Geehrten trugen sich auch ins Goldene Buch der Stadt Oberasbach ein.

Bevor er viel Spaß beim Netzwerken wünschte, gab Norbert Schikora abschließend – auch mit Blick auf die angespannte Haushaltslage der Stadt – zu bedenken: „Wir leben in schwierigen Zeiten. Umso wichtiger ist es, dass wir in unserer Stadtgesellschaft das Verbindende, das Miteinander über das Trennende stellen.“

Übersicht der mit der Bürgermedaille Geehrten:

Hermann Rottler

Er ist der „Mr. Leichtathletik“ unserer Stadt: Im Alter von gerade 20 Jahren wurde Hermann Rottler Leiter der Leichtathletik-Abteilung des TSV Altenberg und ist es bis heute. Mit viel Energie und Herzblut begeisterte der schon Ende der Sechziger erfolgreiche Hochspringer, der seine eigene Körperhöhe übersprang, Generationen von Kindern und Jugendlichen für Bewegung, Ausdauer und Kraft in den vielseitigen Disziplinen der Leichtathletik. Ihm liegt der Leistungsgedanke im Sport genauso am Herzen wie der Fokus auf den Breitensport – nicht nur im Verein: An der Pestalozzi-Grundschule etwa leitet er die „Voll-in-Form-Tage“ und hat nach Abschaffung der Bundesjugendspiele eine Schulolympiade initiiert. Zudem richtet er das Sportfest für italienische Schulen in Bayern aus. Außerdem war der Unternehmer maßgeblich beteiligt an der Planung des Hans-Reif-Sportzentrums – hier hat er sich in Gesprächen mit Geräteherstellern und Stadtrat um eine optimale Ausrüstung bemüht. „Du bist einfach da, wenn Du gebraucht wirst. Durch diese Präsenz bist Du ein ganz wertvoller Baustein in der TSV-Familie und darüber hinaus für die Menschen dieser Stadt. Herzlichen Dank!“, hieß es in der von Erster Bürgermeisterin Birgit Huber vorbereiteten Laudatio.

Renate Eisen

Von 2006 bis 2014 saß sie für die SPD im Oberasbacher Stadtrat. Anschließend übernahm Renate Eisen insgesamt acht Jahre Verantwortung im Vorstand der Arbeiterwohlfahrt, als AWO-Vorsitzende und auch als stellvertretende Vorsitzende. Der heute 84-Jährigen ist die Teilhabe an der Gemeinschaft wichtig, insbesondere auch die unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger. Sie möchte ihnen die Möglichkeit geben, ihr Leben aktiv selbst zu gestalten. Renate Eisen hat den Seniorenclub der AWO geleitet und geprägt, hierbei mehr als 40 Halbtagesausflüge und Kaffeekränzchen organisiert. Auch im städtischen Arbeitskreis Demenzfreundliche Kommune hat sich Renate Eisen engagiert, besonders für die Veranstaltungsreihe Tanztee. Zusätzlich hat sie Bewohner im BRK-Heim Willy Bühner betreut, ihnen bei Spaziergängen und Ausfahrten zugehört und Abwechslung in ihren Alltag gebracht. „Für Dein großartiges und vielfältiges soziales Engagement – Deine Tätigkeit im Vorstand der Siedlervereinigung und Deine Kräuterführungen habe ich gar nicht erwähnt – möchten wir Dich mit der Bürgermedaille der Stadt Oberasbach auszeichnen“, so ein Satz aus der Laudatio.

Arnold Lehmann

Arnold Lehmann setzt sich seit vielen Jahren als „Motor“ der Oberasbacher Städtepartnerschaften mit dem Kulturverein für Völkerverständigung und Frieden ein. Seit fast 23 Jahren ist er dort geschäftsführender Kassierer, hält den Kontakt zur Regierung Mittelfranken und bemüht sich um Förderprogramme und weitere Unterstützungen für die Partnerschaftsaktivitäten, auch durch Einbindung anderer Oberasbacher Vereine. Er ist immer ganz vorne mit dabei bei der Organisation der Partnerschaftsfahrten nach Frankreich, Riolo Terme, Oława oder Niederwürschnitz und des abwechslungsreichen Rahmenprogramms. Als Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung – und bereits der „Vorgängerorganisation“ Förderverein Hainberg – unterstützt Arnold Lehmann die Arbeit in regionalen Projekten in den Bereichen Umwelt, Sport, Bildung, Erziehung und Kultur. Hiervon haben bereits viele Institutionen in Oberasbach profitiert. In jüngster Zeit organisierte er obendrein Hilfstransporte nach Solotschiw, die ukrainische Partnerstadt von Oława. Aus der von Norbert Schikora vorgetragenen Würdigung: „Im besten Sinne des Wortes bist Du ein Idealist, lieber Arnold. Ein Visionär, der ruhig und besonnen das Gemeinwohl im Blick hat. Du förderst die Vernetzung unter den Partnerstädten, damit die Idee des Europäischen Hauses lebendig bleibt.“

Heinrich Honal

Seit 1966 war der 1923 im Sudentenland geborene Heinrich Honal im Ortsverein-Vorstand des heutigen Sozialverbandes VdK aktiv. Sechs Jahre später wurde er dessen Vorsitzender und blieb es 26 Jahre lang. Der Träger der Bundesverdienstmedaille kümmerte sich hier darum Menschen, die unter Krieg und Vertreibung gelitten haben, zu ihrem Recht zu verhelfen. Er, der selbst schwer kriegsgeschädigt war, wollte ihnen angesichts oft schwerer Schicksale das Leben erleichtern und ihnen mit den VdK-Aktivitäten Freude schenken. Heinrich Honal ist Mitbegründer des VdK-Seniorenkreises und des seit über 40 Jahren bestehenden Behindertenclubs. Auch war der ebenso tatkräftige wie bescheidene gelernte Fräser in der Siedlervereinigung und in der Sudetendeutschen Landsmannschaft aktiv. Gemeinsam mit Klaus Anders regte er zudem Mitte der 90er Jahre die Gründung des Stadtseniorenrates an. „Lieber Heiner, bei Dir standen immer die anderen im Mittelpunkt. Du bist für mich ein großes Vorbild für Versöhnung und das Lebensmotto, nicht nachzulassen. Es ist nicht nur Dein Engagement. Deine Lebenserfahrung, Dein Humor und Deine besondere Art im Umgang mit anderen Menschen machen es für mich zu einer ganz besonderen Ehre, Dich heute mit der Bürgermedaille der Stadt Oberasbach für Dein Wirken auszuzeichnen“, schloss die Lobrede.

Herzlichen Dank allen freiwillig Engagierten in unserer Stadt!

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