Die Fraktion der Freien Wähler

Fraktionssprecher

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Stv. Fraktionssprecher

Porträt:

Bastian Gill (27 Jahre), Freie Wähler, ledig, Lehramtsreferendar für Mathematik und Physik und nebenbei Barkeeper im Rüffelmacher

„Ich lebe auf der Petershöhe seit ich nach meiner Geburt aus dem Fürther Krankenhaus entlassen wurde und ich möchte meine Heimat durch meine Arbeit im Stadtrat mitgestalten, um sie zukunftsfähig zu machen und dennoch ihren Charme zu erhalten“, fasst Bastian Gill seine Motivation zusammen.

Auch für ihn macht diesen Charme die Lage Oberasbachs aus. In wenigen Gehminuten befindet man sich im Grünen, egal wo man in Oberasbach wohnt, und ist dennoch direkt an Nürnberg und Fürth angebunden.

2013 trat er den Freien Wähler bei und wurde 2014 im ersten Anlauf in den Stadtrat gewählt. Somit geht er nun in seine zweite Amtsperiode und ist jetzt stellvertretender Fraktionssprecher.

Sport, Jugend und vieles mehr

In seiner verbleibenden Freizeit engagiert sich Bastian Gill im sportlichen Bereich bei der CVJM Unterasbach und der DJK Oberasbach sowie aus Überzeugung -wie er sagt- bei der katholischen Jugend. Hier schätzt er besonders die Gemeinschaft und pflegt seine langjährigen Freundschaften.

Diese Prägung spiegelt sich auch in den Schwerpunkten seiner kommunalpolitischen Tätigkeit wider. „Zu meinen Zielen zählen eine zukunftsweisende und klimafreundliche Weiterentwicklung des Hans-Reif-Sport-Sportzentrums sowie eine transparente und vergleichbare Förderung der Oberasbacher Sportvereine“, fasst Bastian Gill zusammen.

Herzensangelegenheiten

Darüber hinaus ist ihm eine größere Beteiligung der Bürger an den kommunalen Entscheidungsprozessen wichtig. „Deshalb trete ich dafür ein, den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu öffentlichen Stadtratsvorlagen zu ermöglichen“, macht Bastian Gill seine Position deutlich. „Mit mehr Transparenz möchte ich dazu beitragen, dass die Bürgerinnen und Bürger Oberasbachs Entscheidungen besser nachvollziehen können. Gerade auch Jugendlichen möchte ich die Arbeit des Stadtrates näherbringen, insbesondere ihnen auch die Möglichkeit zu geben, Vorschläge und Anträge in den Stadtrat einzubringen.“

Weitere wichtige Themen in Oberasbach sind für Bastian Gill die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und eine größere Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs mit einer verbesserten Anbindung der Buslinie 155 an die S-Bahn-Taktungen. „Die Verkehrssituation in Oberasbach stellt uns in den nächsten Jahren vor einige Herausforderungen, denen wir mit einem guten Verkehrskonzept nachhaltig begegnen müssen, um kritische Stellen zu entschärfen.“

Apropos Nachhaltigkeit – auch zukunftsträchtige Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Regionalität und Fair-Trade liegen Bastian Gill am Herzen, weil sie doch alle eng miteinander verwoben sind.

Persönliches

Zu seinen verborgenen Talenten zählt Bastian Gill Gitarre spielen, bedauert aber gleichzeitig, dass er zu wenig übt, um es besser zu können.

Sport und Bewegung spielen eine große Rolle in seinem Leben. In seiner Freizeit geht er gerne Bouldern und Tanzen, erkundet mit dem Mountainbike die Natur und spielt leidenschaftlich gerne Fußball, Tischtennis und Spikeball.

Spikeball?

„Spikeball kann man sich als eine Art Beach-Volleyball vorstellen, nur ohne Netz und ohne Sand“, erklärt uns Bastian Gill dieses schnelle und durchaus anstrengende, aber auch lustige Spiel. „Zwei Zweierteams spielen gegeneinander, das Netz wird durch eine Art Trampolin in der Mitte der Spieler ersetzt. Anstatt den Ball über das Netz zu spielen, müssen die Spieler den Ball auf das Trampolin schlagen und das andere Team muss den Ball erreichen, sich zuspielen und wieder auf das Trampolin retournieren. Gelingt das nicht, erhält der Gegner den Punkt. Theoretisch gar nicht so schwer, aber praktisch…“

Bei unserer obligatorischen Frage nach dem Verrücktesten, was er je getan habe, lächelt er verschmitzt und schweigt lieber.

„Entweder – oder ?“

Zum Abschluss haben wir noch unsere Rubrik mit kurzen Antworten:

Berge oder Meer?                       Meer.

Bier oder Wein?                         Bier.

Club oder Greuther?                   Club.

Drei im Weggla oder                   Drei im Weggla.
Lieblingsitaliener?

Helene Fischer oder AC/DC?      AC/DC.

Porträt:

Franz X. Forman (66 Jahre), Freie Wähler, verheiratet, drei Kinder, Lehrer i.R. (Mathematik, Physik, Informatik)

Letztes Jahr trat der in Regen im Bayerischen Wald geborene Lehrer am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in den Ruhestand. Bei seinen zahlreichen Aktivitäten und seinem Engagement in diversen Organisationen und Gruppierungen ist da jedoch eher von Unruhestand die Rede.

Bereits seit 1992 wohnt er mit seiner Familie in Altenberg. 1996 trat er den Freien Wählern bei und wurde im Jahr 2002 in den Stadtrat gewählt, wo er sich seitdem für die Belange seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger engagiert. Seit 2008 ist er auch stellvertretender Landrat und von daher im Landkreis gut vernetzt.

„Oberasbach zeichnet sich durch seine Lage in der Metropolregion Nürnberg aus, einerseits zentral angebunden und andererseits mit ländlichen Charakter“, bringt der gebürtige Niederbayer zum Ausdruck, was er an Oberasbach besonders schätzt. Vielleicht ist das genau ein Grund dafür, warum er hier heimisch geworden ist.

„Mein Lebensmittelpunkt ist Oberasbach“, sagt Franz Forman, „deshalb ist es mir wichtig, nicht nur zu sehen, was hier geschieht, sondern mitzuhelfen, dass die Vorzüge Oberasbachs erhalten oder sogar weiterentwickelt werden.“

Klimaschutz und Bürgerbeteiligung

Dabei sei es wichtig zuzuhören, welche Themen die Menschen bewegen, welche Sorgen sie haben und daraus Lösungen zu entwickeln. Seit vielen Jahren arbeitet Franz Forman im Arbeitskreis Klimaschutz der Stadt Oberasbach mit. „Klimaschutz stellt die ganze Welt vor große Herausforderungen, aber nur wenn man vor Ort anfängt etwas dafür zu tun, kann man das Problem in den Griff bekommen“, begründet Franz Forman sein Engagement, „deshalb sind wir alle aufgefordert mitzuhelfen und unser Leben danach auszurichten. Wir tun das nicht nur für uns, sondern auch für unsere Jugendlichen von heute, die mit den Konsequenzen unseres Handelns leben müssen.“

Auch deshalb ist es ihm wichtig, möglichst keine Bäume im Stadtgebiet zu fällen.

Wenn Politikverdrossenheit um sich greift oder sich Teile der Gesellschaft vom demokratischen Konsens der politischen Gepflogenheiten abkoppeln, sei es umso wichtiger den Dialog zu suchen. Deshalb hält Franz Forman eine lebendige Beteiligung der Bürger an den politischen und hier bei uns, kommunalpolitischen Prozessen für besonders wichtig.

Herzensangelegenheiten

„Es liegt mir daher besonders am Herzen, die Bürgerinnen und Bürger in ihren Anliegen ernst zu nehmen und ihnen den Zugang zu mehr Teilhabe zu ermöglichen“, ist Franz Forman überzeugt.

Seit vielen Jahren ist Franz Forman ebenso wie seine Frau Gertrud in der katholischen Pfarrei St. Johannes engagiert. Neben seiner Mitwirkung in diversen Arbeitskreisen trägt er Verantwortung für die finanziellen Belange der Gemeinde durch seine Tätigkeit als Mitglied der Kirchenverwaltung.

Eine weitere Herzensangelegenheit ist ihm seine Mitarbeit im evangelischen Diakonieverein Oberasbach mit seinem Engagement für Seniorinnen und Senioren in Oberasbach. „In Würde alt zu werden und weiterhin selbstbestimmt in Oberasbach zu wohnen, ist etwas, das jedem älteren Menschen vergönnt sein sollte“, sagt Franz Forman, „und dafür setzen wir uns ein.“

Persönliches

Als Ausgleich zu seiner Tätigkeit als Lehrer brauchte Franz Forman einen handwerklichen Ausgleich und dazu hat sich seine Leidenschaft für das Schreinern entwickelt. Ein wahrhaft für die breite Öffentlichkeit in Oberasbach bislang verborgenes Talent. Zahlreiche Möbel in seiner Wohnung hat er selbst gebaut. „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man mit den Händen etwas Bleibendes gestaltet und es tagtäglich anschauen und nutzen kann“, erfreut sich Franz Forman immer wieder an seinen Möbeln.

Manche Schülerinnen und Schüler haben ihn sogar bereits mit dem kultigen Peter Lustig aus der ZDF-Sendung Löwenzahn verglichen. So etwas bleibt im Gedächtnis.

Selbstverständlich ist ihm sein Engagement in den diversen Vereinen auch sehr wichtig und nimmt nun einen breiten Raum in seinem Leben ein. Als Ausgleich dienen ihm lange Fahrradtouren mit seiner Frau, um körperlich und somit auch geistig fit zu bleiben.

Die obligatorische Frage nach dem Verrücktesten, was er in seinem Leben bislang getan habe, fällt Franz Forman eine nette Geschichte ein. „1994 konnte ich über Anteilsscheine die erste Photovoltaikanlage auf dem Dach des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums finanzieren und gemeinsam mit den Schülern errichten. Das war ein kühner Plan, aber er war erfolgreich.“

„Entweder – oder ?“

Zum Abschluss haben wir noch unsere Rubrik mit kurzen Antworten:

Berge oder Meer?                       beides

Bier oder Wein?                          Wein

Club oder Greuther?                   „Die Löwen“ vom TSV 1860 München

Drei im Weggla oder                   Marillenknödel
Lieblingsitaliener?

Grisham oder Precht?                 Marc Elsberg „Blackout“

Helene Fischer oder AC/DC?      Santana