Der Stadtrat stellt sich vor ... (Teil 4)

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Foto: (c) Freie Wähler Franz X. Forman

Mit der neuen kleinen Serie „Der Stadtrat stellt sich vor“ möchten wir den Oberasbacher Bürgerinnen und Bürgern jede Woche ein Mitglied des Stadtrates etwas näherbringen.

Die Porträts finden Sie auch auf unserer Homepage unter "Darüber spricht Oberasbach". Heute folgt:

Franz X. Forman (66 Jahre), Freie Wähler, verheiratet, drei Kinder, Lehrer i.R. (Mathematik, Physik, Informatik)

Letztes Jahr trat der in Regen im Bayerischen Wald geborene Lehrer am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in den Ruhestand. Bei seinen zahlreichen Aktivitäten und seinem Engagement in diversen Organisationen und Gruppierungen ist da jedoch eher von Unruhestand die Rede.

Bereits seit 1992 wohnt er mit seiner Familie in Altenberg. 1996 trat er den Freien Wählern bei und wurde im Jahr 2002 in den Stadtrat gewählt, wo er sich seitdem für die Belange seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger engagiert. Seit 2008 ist er auch stellvertretender Landrat und von daher im Landkreis gut vernetzt.

„Oberasbach zeichnet sich durch seine Lage in der Metropolregion Nürnberg aus, einerseits zentral angebunden und andererseits mit ländlichen Charakter“, bringt der gebürtige Niederbayer zum Ausdruck, was er an Oberasbach besonders schätzt. Vielleicht ist das genau ein Grund dafür, warum er hier heimisch geworden ist.

„Mein Lebensmittelpunkt ist Oberasbach“, sagt Franz Forman, „deshalb ist es mir wichtig, nicht nur zu sehen, was hier geschieht, sondern mitzuhelfen, dass die Vorzüge Oberasbachs erhalten oder sogar weiterentwickelt werden.“

Klimaschutz und Bürgerbeteiligung

Dabei sei es wichtig zuzuhören, welche Themen die Menschen bewegen, welche Sorgen sie haben und daraus Lösungen zu entwickeln. Seit vielen Jahren arbeitet Franz Forman im Arbeitskreis Klimaschutz der Stadt Oberasbach mit. „Klimaschutz stellt die ganze Welt vor große Herausforderungen, aber nur wenn man vor Ort anfängt etwas dafür zu tun, kann man das Problem in den Griff bekommen“, begründet Franz Forman sein Engagement, „deshalb sind wir alle aufgefordert mitzuhelfen und unser Leben danach auszurichten. Wir tun das nicht nur für uns, sondern auch für unsere Jugendlichen von heute, die mit den Konsequenzen unseres Handelns leben müssen.“

Auch deshalb ist es ihm wichtig, möglichst keine Bäume im Stadtgebiet zu fällen.

Wenn Politikverdrossenheit um sich greift oder sich Teile der Gesellschaft vom demokratischen Konsens der politischen Gepflogenheiten abkoppeln, sei es umso wichtiger den Dialog zu suchen. Deshalb hält Franz Forman eine lebendige Beteiligung der Bürger an den politischen und hier bei uns, kommunalpolitischen Prozessen für besonders wichtig.

Herzensangelegenheiten

„Es liegt mir daher besonders am Herzen, die Bürgerinnen und Bürger in ihren Anliegen ernst zu nehmen und ihnen den Zugang zu mehr Teilhabe zu ermöglichen“, ist Franz Forman überzeugt.

Seit vielen Jahren ist Franz Forman ebenso wie seine Frau Gertrud in der katholischen Pfarrei St. Johannes engagiert. Neben seiner Mitwirkung in diversen Arbeitskreisen trägt er Verantwortung für die finanziellen Belange der Gemeinde durch seine Tätigkeit als Mitglied der Kirchenverwaltung.

Eine weitere Herzensangelegenheit ist ihm seine Mitarbeit im evangelischen Diakonieverein Oberasbach mit seinem Engagement für Seniorinnen und Senioren in Oberasbach. „In Würde alt zu werden und weiterhin selbstbestimmt in Oberasbach zu wohnen, ist etwas, das jedem älteren Menschen vergönnt sein sollte“, sagt Franz Forman, „und dafür setzen wir uns ein.“

Persönliches

Als Ausgleich zu seiner Tätigkeit als Lehrer brauchte Franz Forman einen handwerklichen Ausgleich und dazu hat sich seine Leidenschaft für das Schreinern entwickelt. Ein wahrhaft für die breite Öffentlichkeit in Oberasbach bislang verborgenes Talent. Zahlreiche Möbel in seiner Wohnung hat er selbst gebaut. „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man mit den Händen etwas Bleibendes gestaltet und es tagtäglich anschauen und nutzen kann“, erfreut sich Franz Forman immer wieder an seinen Möbeln.

Manche Schülerinnen und Schüler haben ihn sogar bereits mit dem kultigen Peter Lustig aus der ZDF-Sendung Löwenzahn verglichen. So etwas bleibt im Gedächtnis.

Selbstverständlich ist ihm sein Engagement in den diversen Vereinen auch sehr wichtig und nimmt nun einen breiten Raum in seinem Leben ein. Als Ausgleich dienen ihm lange Fahrradtouren mit seiner Frau, um körperlich und somit auch geistig fit zu bleiben.

Die obligatorische Frage nach dem Verrücktesten, was er in seinem Leben bislang getan habe, fällt Franz Forman eine nette Geschichte ein. „1994 konnte ich über Anteilsscheine die erste Photovoltaikanlage auf dem Dach des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums finanzieren und gemeinsam mit den Schülern errichten. Das war ein kühner Plan, aber er war erfolgreich.“

„Entweder – oder ?“

Zum Abschluss haben wir noch unsere Rubrik mit kurzen Antworten:

Berge oder Meer?                       beides

Bier oder Wein?                          Wein

Club oder Kleeblatt?                   „Die Löwen“ vom TSV 1860 München

Drei im Weggla oder                   Marillenknödel
Lieblingsitaliener?

Grisham oder Precht?                 Marc Elsberg „Blackout“

Helene Fischer oder AC/DC?      Santana

Wir bedanken uns recht herzlich bei Franz Forman für seine offenen Antworten.

Kontakt:

Franz X. Forman, E-Mail: franz.forman(at)nefkom.net

Die anderen Teile finden Sie hier:

Teil 1: Heike Barth

Teil 2: Andreas Fleischmann

Teil 3: Bastian Gill

Teil 5: Markus Gerstner

Teil 6: Felix Kißlinger

Teil 7: Theodor Förster

Teil 8: Doris Bauer

Teil 9: Simon Rötsch

Teil 10: Harald Patzelt

Teil 11: Holger Laaß

 

 

 

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