Der Stadtrat stellt sich vor ... (Teil 2)

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Foto: (c) Bündnis 90/Die Grünen Andreas Fleischmann

Mit der neuen kleinen Serie „Der Stadtrat stellt sich vor“ möchten wir den Oberasbacher Bürgerinnen und Bürgern jede Woche ein Mitglied des Stadtrates etwas näherbringen.

Die Porträts finden Sie auch auf unserer Homepage unter "Darüber spricht Oberasbach". Heute folgt:

Andreas Fleischmann (48 Jahre), Bündnis 90/Die Grünen, verheiratet, drei Kinder, ist gelernter Landwirt und arbeitet als Diplom-Sozialpädagoge in der Betreuung von Menschen mit Suchterkrankungen.

Ökologie und Klimaschutz, offener und fairer Dialog sowie Transparenz und Bürgerbeteiligung sind für den Ortsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen wichtige Themen seiner Arbeit in der Kommunalpolitik.

„Ich wollte mitwirken und mich dort einbringen, wo Politik umgesetzt wird – in unserer Kommune“, beschreibt Andreas Fleischmann seine Beweggründe für den Stadtrat zu kandidieren, dem er seit dem 1. Mai angehört. Seit vier Jahren ist er im städtischen Aktionskreis Fairtrade aktiv und hat daran mitgewirkt, dass Oberasbach sich weiterhin Fairtrade-Stadt nennen darf.

Die guten Möglichkeiten Oberasbachs weiter ausbauen

Oberasbach biete seinen Bürgerinnen und Bürgern viele Möglichkeiten, es sei ländlich und gleichzeitig Stadt und zudem noch gut an Nürnberg und Fürth angebunden. Daraus erwachsen aber auch Aufgaben, denen sich Andreas Fleischmann stellen möchte. „Ich möchte mich für eine umweltfreundliche und zukunftsorientierte Verkehrsgestaltung einsetzen“, beschreibt der gebürtige Karlsruher seine Ziele, „außerdem für den Erhalt und Ausbau guter Arbeitsplätze, belebte Ortszentren sowie eine solide und nachhaltige Finanzierung, die den nächsten Generationen gute Voraussetzungen schafft.“

Die Einbindung junger Menschen (Schüler bis junge Erwachsene) in die Entwicklungsprozesse - wie die Gestaltung der Jugendarbeit in Oberasbach - hält Andreas Fleischmann für wichtig. „Wir sollten geeignete Treffpunkte schaffen, Ideen und Initiativen aufgreifen und unterstützen“, schlägt er vor. „Vielleicht kann die Schaffung eines Jugendparlamentes helfen, das Interesse an Politik zu wecken.“

Herzensangelegenheiten

Andreas Fleischmann ist es wichtig, dass wir einander zuhören, uns gegenseitig ernst nehmen und wertschätzen, aber auch in der Sache miteinander um die besten Ideen wetteifern. „Offener Dialog in einer aktiven Bürgerschaft. Probleme klar ansprechen und angehen, auch wenn es uns nicht immer leichtfällt“, hält er für den besten Weg.

Andreas Fleischmann ist Lektor in St. Lorenz und gestaltet auch musikalisch Gottesdienste mit. „Ich fühle mich in der Kirche wohl und möchte es anderen ermöglichen, dass es ihnen auch so geht.“

Beim Aktionskreis Fairtrade engagiert er sich, weil es uns gut geht. Ich möchte, dass unsere Lebensqualität auf fairen Handelsbeziehungen mit Produzenten von Gütern, die wir kaufen, baut.“

Persönliches

Das Verrückteste, das er je getan habe, ereignete sich während eines praktischen Auslandssemesters in Kapstadt (Südafrika). „Dort habe ich mit einem Freund eine Nacht zusammen mit Straßenkindern auf der Straße verbracht. Das war zwar eine unheimlich beeindruckende Erfahrung, im Nachhinein betrachtet aber auch sehr gefährlich und sehr verrückt.“

Auf die Frage nach einem verborgenen Talent, antwortet Andreas Fleischmann: „Ich singe gerne und bin schon häufiger in St. Markus und St. Lorenz aufgetreten. Seit einigen Jahren bin ich in der Kantorei von St. Rochus in Zirndorf, wo ich schon viele nette Menschen unserer Nachbarstadt kennen gelernt habe.“

Apropos nette Menschen. Die gibt es nicht nur in der Nachbarstadt, sondern selbstverständlich auch hier in Oberasbach in großer Zahl. Diese Erfahrung machte Andreas Fleischmann bereits bevor er vor 12 Jahren hierhergezogen ist. „Vor dem Umzug, habe ich ein Wochenende lang die Wohnung gestrichen“, erinnert sich Andreas Fleischmann. „Ich fuhr deshalb alleine her. Just an diesem Wochenende fand die Oberasbacher Kärwa statt, wo ich mir zum Feierabend ein Bier gegönnt habe. Dies war einer meiner ersten Kontakte mit Menschen aus Oberasbach. Es war ein angenehmer Abend.“

Andreas Fleischmann verbringt viel Zeit mit seiner Familie. Die gemeinsamen Abende mit Männern aus dem Freundeskreis beim Grillen am Lagerfeuer vor seinem alten Bauwagen im Garten sind legendär (heißt es). Darüber hinaus schaut er mit Freunden gerne Fußball privat oder in der Kneipe.

„Entweder – oder ?“

Zum Abschluss haben wir noch unsere Rubrik mit kurzen Antworten:

Berge oder Meer?                       Am liebsten mit der Bahn an die Ostsee.

Bier oder Wein?                          Bier. Wein nur bei Weinabenden mit Freunden.

Club oder Greuther?                    Da ich aus Karlsruhe komme und früher auch Fußball gespielt habe, schlägt mein Herz für den KSC. Gleich danach habe ich sehr starke Sympathien für den Club. Sonst grundsätzlich für den Underdog.

Drei im Weggla oder                   Drei im Weggla, möglichst vom Metzger um die Ecke und mit Fleisch aus der Region.
Lieblingsitaliener? 

Grisham oder Precht?                 Am liebsten Schriftsteller wie Noah Gordon und Ken Follett und dann Biographien über Persönlichkeiten.

Helene Fischer oder AC/DC?      Deutsche Interpreten: Sportfreude Stiller, Adel Tawil, Herbert Grönemeyer, Max Giesinger und auf jeden Fall Rockballaden der 80er und 90er wie von Scorpions, U2, Europe, Guns N' Roses, Gary Moore, Phil Collins, Eric Clapton u.a.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Andreas Fleischmann für seine offenen Antworten.

Kontakt:

Andreas Fleischmann, E-Mail: a-fleischmann(at)posteo.de

Die vorherigen Teile finden Sie hier:

Teil 1: Heike Barth

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