Bitte um Rücksicht auf landwirtschaftliche Flächen

Leider müssen Landwirte immer wieder feststellen, dass sich Abfälle in ihren Acker- und Wiesenflächen sammeln, die dann häufig auch unbemerkt in den geernteten Heuballen verschwinden und somit im Futtermittel landen. Insbesondere zurückgelassene Hundekotbeutel und auch Hundespielzeuge sind immer wieder nicht nur ein Ärgernis, sondern für die Nutztiere auch durchaus gesundheitsgefährdend.
Vor diesem Hintergrund bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger Abfälle und Gegenstände jeder Art wieder mit nach Hause zu nehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen.
Abfälle entsorgen und Hunde unter Kontrolle halten
Hundebesitzer müssen ihre Tiere unter Kontrolle haben. Eigenmächtig durch Wiesen oder Felder laufende Hunde schrecken Wildtiere auf und gefährden sie dadurch. Ferner werden immer wieder freilaufende Hunde beobachtet, die in der Erde wühlen und teilweise bis zu 40 cm tiefe Löcher in den Acker oder die Wiese graben. Diese Löcher haben bereits erhebliche Schäden an Heu- und Erntemaschinen verursacht, da sich die kleinen Maschinenräder in den Löchern verfangen.
Bitte keine Wildtiere anzufassen
Aktuell verstecken sich immer wieder junge Rehkitze zwischen den hohen Pflanzen in Acker- und Wiesenflächen. Daher beauftragen Landwirte vor den Mäharbeiten die Fürther Jägerschaft, diese Flächen mit einer Drohne mit Wärmebildkamera zu überfliegen. Kürzlich wurden dabei erst wieder zwei wenige Tage alte Kitze fachgerecht geborgen, um sie nach den Mäharbeiten wieder dem Muttertier zu überlassen. Leider hat zwischenzeitlich ein Passant die Kitze aus der gesicherten Kiste entnommen, so dass sie anschließend von der Ricke nicht mehr angenommen wurden. Nun versucht die „Wildtierhilfe Süddeutschland e.V.“ das Kitz aufzuziehen. Das andere konnte nicht aufgefunden werden.
Betretungsverbot während der Nutzzeit
Es ergeht nochmal der Hinweis, dass Hunde und auch Spaziergänger abseits von Wegen in landwirtschaftlich genutzten Flächen während der Aufwuchszeit/Nutzzeit (also nahezu ganze Jahr über) nichts zu suchen haben. Es herrscht ein striktes Betretungsverbot auf Wiesen und Feldern. Hier handelt es sich um Privatgrund, der nicht eingezäunt sein muss. Wer von uns würde es schon begrüßen, wenn fremde Menschen durch ihren Vorgarten laufen und dann ggfs. sogar noch irgendwelche Dinge zurücklassen?
Im Winter wollen die Stadt Oberasbach und der Wasser- und Bodenverband gemeinsam die nutzbaren Wege kartieren und besser ausweisen. Dadurch soll den Nutzern eine leichtere Orientierung gegeben werden, welche Wege öffentlich begehbar sind und an welchen Stellen ein Betretungsverbot besteht.
Deshalb bitten wir erneut um rücksichtsvolles Verhalten, damit alle die Natur genießen und zu ihren berechtigten Zwecken nutzen können.
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