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Aktuelles aus dem Stadtrat vom 20. Oktober 2025

  • Stadtrat

In der 72. Sitzung des Stadtrats Oberasbach stellte Herr Schäfer, Geschäftsführer der WBG Zirndorf/Oberasbach GmbH & Co. KG (WBG), den Beteiligungsbericht und den Jahresabschluss der Gesellschaft für 2024 vor. Zum anderen nahm er eine Einschätzung der Grundstücke vor, über deren Veräußerung zurzeit nachgedacht wird. Des Weiteren standen die Erhöhung der Kinderbetreuungsgebühren und der Beschluss der Entgelte für die städtischen Sportstätten an.

Dem Bericht zufolge befinden sich die Mietobjekte der WBG in einem marktfähigen Zustand. Kosten verursachten 2024 Jahr vor allem ungeplante Kanalsanierungsarbeiten. Die Rücklagen reichen aber aus, um in naher Zukunft mit Arbeiten zur energetischen Sanierung zu beginnen. Sowohl Beteiligungsbericht als auch Rechnungslegung wurden daher angenommen. 

Verkauf städtischer Grundstücke zur Einnahmengenerierung

In Fortsetzung der letzten Stadtratsverhandlungen und einer Vorstellung im Umwelt-, Bau- und Grundstücksausschuss (UBGA) nahm Herr Schäfer eine kurze Analyse aller Grundstücke vor, über deren Verkauf die Stadt gerade nachdenkt. Besonders interessant sind dabei 

  • ein freies Grundstück in der Plauener Straße (Flur-Nr. 307/36)
  • das Eckgrundstück in der Stiftsstraße, das zurzeit als Parkfläche genutzt wird
  • und das (Teil-)Stück in der Schwabacher Straße 1, unterhalb des Kindergartens Regenbogen

In der Plauener Straße könnte die WBG Wohnungen im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus bauen. Sie könnte der Stadt aber kein Geld für den Erwerb des Grundstücks zahlen, da ansonsten die zu kalkulierenden Mieten viel zu hoch seien. Hier könne auch ein Verkauf über den freien Markt erfolgen, so die WBG. 

Interessanter ist eine Bebauung des momentan freien Eckareals in der Stiftsstraße. Im Bebauungsplan ist bereits Wohnraum vorgesehen; es wäre aber eine Änderung nötig, um eine vereinfachte und damit kostenreduzierte Bauweise zu ermöglichen. Die WBG hat bereits zwei Generalunternehmer angefragt und wird in Kürze deren Kostenschätzungen nachreichen. Erst danach kann eine Aussage getroffen werden, ob es wirtschaftlich sinnvoll wäre, dort zu bauen. Falls das der Fall wäre, könnte die Stadt durch die Vermietung der Wohnungen langfristig Einnahmen erzielen. 

Am interessantesten ist das momentan freie Teilstück in der Schwabacher Str. 1., dem die WBG großes Potenzial bestätigte – vor allem falls zusätzlich der Kindergarten Regenbogen umziehen sollte. Zunächst muss hier festgelegt werden, wie die Fläche genutzt werden soll. Im nächsten Schritt könnte ein Bebauungsplan erstellt werden. 

Erhöhung der Kinderbetreuungsgebühren

Als „schmerzhaft, aber nicht zu umgehen“, stuften die Stadträte die erforderliche Erhöhung der Betreuungsgebühren für Kindertagesstätten und Mittagsbetreuung ein. Die Kosten steigen weiter, und die Stadt und liegt mit ihren Gebühren deutlich unter dem Niveau der anderen ortsansässigen Betreiber. Nun erfolgt eine Anpassung zum 1. Januar 2026. Bei einer Betreuungszeit von 4 bis 5 Stunden zahlen Eltern, deren Kinder die Krippe besuchen, nun 275,00 statt 250,00 Euro. Für jede weitere Stunde kommen 27,00 Euro hinzu. Im Kindergarten erhöht sich der Betrag für eine Betreuung von 4 bis 5 Stunden von 150,00 auf 185,00 Euro; für jede weitere Stunde fallen 18,00 Euro mehr an. Im Hort beträgt die Steigerung bei 4 bis 5 Stunden 170,00 statt wie bisher 125,00 Euro. Dafür beträgt der Zusatzbeitrag für weitere Stunden nur 16,00 Euro. 

Wichtig war sowohl für Stadtverwaltung als auch Stadträte, den Geschwisterrabatt von 50 Prozent für das zweite oder dritte Kind in derselben Einrichtung zu erhalten - eine Besonderheit der städtischen Einrichtungen. 

Für die beiden Mittagsbetreuungen in Kreutles und Altenberg steigen die Kosten bei Betreuung bis maximal 14:30 Uhr um 15,00 Euro von 80,00 auf 95,00 Euro; wenn die Kinder bis 16:00 Uhr bleiben, werden 20,00 Euro mehr fällig, also 120,00 statt 100,00 Euro. Die kompletten Gebühren sind auf www.oberasbach.de unter dem Punkt Ortsrecht verfügbar. 

Benutzung und Bezahlungen der Sportstätten

Mit Eröffnung der Asbachhalle war eine neue Benutzungsordnung nötig geworden. Die neuen Regeln gelten nun für Asbachhalle und Jahnhalle sowie für die beiden Schulturnhallen. Zusätzlich gelten für alle Hallen neue reguläre und ermäßigte Entgelte. Auch diese sind auf www.oberasbach.de unter dem Punkt Ortsrecht verfügbar. Die Kalkulation der Entgelte wurde in einer Sondersitzung ausführlich vorbereitet, so dass die Zustimmung einstimmig ausfiel.

Haushaltskonsolidierungen und Nachbesetzung

Ursprünglich waren auch Beratung über das Haushaltskonsolidierungskonzept der Stadtverwaltung geplant. Da die Stadträte sich diesem Thema ausgiebig widmen wollen, wurde hierfür eine Sondersitzung am kommenden Montag (27.10.) angesetzt. 

In der Nachfolge für den kürzlich verabschiedeten Bodo Wiegandt bestimmte der Stadtrat Lothar Schmidt für den UBGA sowie Marco Haas für den Kultur-, Sport- und Sozialausschuss.

Bürgermeisterin Birgit Huber schloss den öffentlichen Teil der Sitzung nach den Mitteilungen und Anfragen der Stadtratsmitglieder um 21.10 Uhr.

Einfache Sprache

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Aktuelles aus dem Stadtrat vom 29. September 2025

Aktuelles aus dem Ferienausschuss vom 18. August 2025

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Aktuelles aus dem Stadtrat vom 23. Juni 2025

Aktuelles aus dem Stadtrat vom 26. Mai 2025

Aktuelles aus dem Stadtrat vom 28. April 2025

Aktuelles aus dem Stadtrat vom 31. März 2025

Aktuelles aus dem Stadtrat vom 24. Februar 2025

Aktuelles aus dem Stadtrat vom 20. Januar 2025

Aktuelles aus dem Stadtrat vom 9. Dezember 2024

Aktuelles aus dem Stadtrat vom 25. November 2024

Aktuelles aus dem Stadtrat vom 21. Oktober 2024

Aktuelles aus dem Stadtrat vom 23. September 2024

Aktuelles aus dem Stadtrat vom 24. Juli 2024

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